Auf einem unscheinbaren Schrottplatz in Wymore, Nebraska, verbirgt sich ein wahres Paradies für Oldtimer-Fans: John’s Muscle Car & Classic Auto Parts.
Auf dem Gelände stehen rund 400 Chevrolet Chevelles sowie Tausende weitere Klassiker, überwiegend von GM und Ford, aus den 1960er- bis 1990er-Jahren. Das Gelände ist so weitläufig, dass man es mit dem Auto abfahren muss, wie "Hemmings Motor News" berichtet.
Wer sich für klassische Chevrolet-Modelle begeistert, findet auf diesem Gelände ein Paradies aus Stahl. Zwischen Chevelles der A-Body-Reihe stehen Novas, Impalas und El Caminos dicht an dicht. Viele der Wagen haben Jahre unter freiem Himmel verbracht, doch abgeschrieben sind sie keineswegs. Für Bastler und Restaurierungsprofis ist das Areal vielmehr ein Ersatzteillager unter freiem Himmel – voll mit originalen Blechteilen, Zierleisten und Bauteilen, die heute kaum noch aufzutreiben sind.
Über Chevrolet hinaus reicht der Bestand bis zu Pontiac, Oldsmobile und Ford. Dazwischen verbergen sich begehrte Performance-Komponenten und seltene Muscle Cars, teils überwuchert von Gras. Das Besondere: Die Fahrzeuge dienen nicht nur als Schaustücke. Eigentümer John trennt sich regelmäßig von Autos und Einzelteilen und macht die Sammlung damit für Käufer zugänglich.
Chevrolet Bel Air (1955–1957): Typischer "Fifties“-Cruiser mit viel Chrom und Zweifarben-Lack.
Die Modelle von ’55, ’56, ’57 sind besonders ikonisch und oft auf US-Car-Treffen zu sehen.
Ford Model T (1908–1927): Nicht "sportlich“, aber historisch: das Auto, das Amerika motorisiert hat.
Riesige Stückzahlen, Sinnbild für die Anfänge der Massenmotorisierung in den USA.
Alle vier Modelle haben die Automobilgeschichte und Popkultur nachhaltig beeinflusst. Als prägende Vertreter ihrer Zeit stehen sie bis heute für ein Kapitel US-amerikanischer Technikgeschichte.
2026-02-10T20:58:36Z