WARUM BAD BUNNY SEINEN 3-MILLIONEN-EURO-BUGATTI EINTAUSCHTE
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Ein
Bugatti Chiron ist kein Auto für leise Auftritte. 1500 PS, vier Turbolader, mehr als 400 km/h Spitze – dieses Hypercar ist gebaut, um aufzufallen. Und genau das wollen manche Superstars offenbar nicht.
Kaum ein Serienfahrzeug steht so sehr für Extreme wie der Chiron. Sein 8,0-Liter-W16 zählt zu den aufwendigsten Motorenkonstruktionen der Moderne, die Produktion war auf 500 Exemplare limitiert, der Preis lag bei über drei Millionen Euro. Wer einen Chiron fährt, bewegt nicht nur ein Auto, sondern ein rollendes Statussymbol.
Für Bad Bunny, einen der erfolgreichsten Musiker der Welt, wurde genau das offenbar zum Problem. Bereits vor einigen Jahren machte er deutlich, dass der
Bugatti für ihn kein Alltagsauto sei. Wie das Magazin "
Hola!" 2021 berichtete, greife er stattdessen lieber zu einem
Toyota Corolla – und sei damit zufrieden unterwegs.
Der Grund liegt auf der Hand: Ein Chiron erzeugt Aufmerksamkeit, wo immer er auftaucht. Kameras, Smartphones, Kommentare – spontane Fahrten werden schnell zur öffentlichen Veranstaltung. Das Auto erfüllt seinen Zweck: Es fällt auf. Doch wer ohnehin permanent im Rampenlicht steht, braucht nicht zwangsläufig noch eine zusätzliche Bühne auf vier Rädern.
Der Toyota Corolla folgt einem völlig anderen Prinzip. Er steht für Verlässlichkeit und Zurückhaltung. In diesem Fall handelt es sich um ein Modell aus dem Jahr 2003. Je nach Motorisierung leistet diese Generation zwischen rund 90 und 110 PS und beschleunigt in etwa elf bis dreizehn Sekunden auf 100 km/h. Auf dem Gebrauchtmarkt kostet ein solcher Corolla heute nur wenige Tausend Euro. Während der Chiron technische Extreme verkörpert, bleibt der Corolla nüchtern – und genau darin könnte für einen Weltstar der eigentliche Reiz liegen.
Wenn Prestige zur Belastung wird
Hypercars fungieren in der Promi-Welt als Statusverstärker. Sie machen Erfolg sichtbar – jederzeit. Doch genau das kann zur Einschränkung werden. Ein Fahrzeug dieser Klasse ist nie neutral, es kündigt seinen Fahrer an, bevor er überhaupt aussteigt. Für Bad Bunny bedeutete das offenbar: noch weniger Privatsphäre, noch mehr Beobachtung.
Hinzu kommen die praktischen Kompromisse: enorme Unterhaltskosten, Spezialteile, geringe Bodenfreiheit, eingeschränkte Alltagstauglichkeit. Leistung auf diesem Niveau hat ihren Preis – und das nicht nur finanziell.
Ein Corolla dagegen ermöglicht etwas, das in dieser Liga selten geworden ist: Normalität. Keine Inszenierung, keine Erwartungshaltung, kein zusätzlicher Druck. Der Wechsel wirkt deshalb weniger wie ein Rückschritt – sondern wie eine bewusste Entscheidung für mehr Ruhe im Alltag.
2026-02-14T10:38:11Z